Gruppen & KI-Modelle
Gruppen
Abschnitt betitelt „Gruppen“Nur für Administratoren.
Einstellungen → Gruppen
Gruppen ermöglichen es, Nutzer zu organisieren und Berechtigungen gebündelt zu vergeben. Anstatt Zugriffsrechte für jeden Nutzer einzeln zu konfigurieren, weist du sie einer Gruppe zu – alle Mitglieder erhalten dann automatisch die gleichen Rechte.
Typische Einsatzzwecke:
- Marketing-Team – Zugriff auf die Marketing-Wissensbasis und Marketing-Tools
- Vertrieb – Zugriff auf Produktinformationen und CRM-Integration
- Geschäftsführung – Zugriff auf alle Wissensbasen
Gruppenübersicht
Abschnitt betitelt „Gruppenübersicht“Die Tabelle zeigt alle Gruppen mit:
- Name – Klickbar, um zur Detailseite zu gelangen
- Beschreibung – Zweck der Gruppe
- Mitglieder – Anzahl der Mitglieder
- Erstellt am – Datum der Erstellung
Gruppe erstellen
Abschnitt betitelt „Gruppe erstellen“- Klicke auf „Gruppe erstellen”
- Gib einen Namen ein (Pflichtfeld, max. 100 Zeichen), z.B. „Marketing-Team”
- Optional: Füge eine Beschreibung hinzu (max. 500 Zeichen)
- Klicke auf „Erstellen”
Du wirst automatisch zur Detailseite der neuen Gruppe weitergeleitet, wo du Mitglieder hinzufügen kannst.
Gruppe bearbeiten
Abschnitt betitelt „Gruppe bearbeiten“Klicke auf eine Gruppe in der Übersicht, um die Detailseite zu öffnen.
Gruppendetails
Abschnitt betitelt „Gruppendetails“- Name ändern
- Beschreibung ändern
Klicke auf „Speichern”, um die Änderungen zu übernehmen.
Mitglieder verwalten
Abschnitt betitelt „Mitglieder verwalten“Mitglied hinzufügen:
- Öffne im Bereich „Mitglieder” die Auswahl zum Hinzufügen
- Die Liste zeigt dir sofort die Personen deines Workspace. Tippen musst du nur, wenn du sie eingrenzen willst
- Wähle den Nutzer aus – er wird sofort der Gruppe hinzugefügt
Mitglied entfernen:
Klicke auf den Entfernen-Button neben dem Namen des Mitglieds.
Systemgruppen
Abschnitt betitelt „Systemgruppen“Manche Gruppen sind als Systemgruppe gekennzeichnet. Sie enthalten automatisch alle Mitglieder des Workspaces und können nicht bearbeitet oder gelöscht werden.
Systemgruppen erkennst du an der Kennzeichnung „Systemgruppe” in der Aktionen-Spalte. Sie sind nicht klickbar.
Hinweis: Die Systemgruppe „Alle Mitglieder” ist besonders nützlich, wenn du einer Wissensbasis oder einem Tool Zugriff für alle Nutzer geben möchtest, ohne jeden einzeln hinzuzufügen.
Berechtigungen
Abschnitt betitelt „Berechtigungen“Über eine Gruppe steuerst du nicht nur den Zugriff auf Wissensbasen und Tools, sondern auch, was ihre Mitglieder tun dürfen, zum Beispiel Agenten erstellen, Integrationen anbinden, Datenquellen verbinden oder die Abrechnung verwalten. Diese Berechtigungen vergibst du gebündelt pro Gruppe, statt sie einzelnen Nutzern zuzuweisen.
Öffne dazu eine Gruppe und scrolle zum Bereich „Berechtigungen”. Dort findest du alle vergebbaren Rechte, gruppiert nach Bereich:
- Agenten – Agenten erstellen und teilen
- Wissen – Wissensbasen anlegen
- Integrationen – System-Vorlagen und eigene MCP-Server anbinden
- Skills – eigene Skills erstellen, hochladen und mit Drittsystemen verbinden
- Datenquellen – OneDrive, SharePoint, Postfach (Microsoft 365) und Fileserver verbinden
- Modelle & Kosten – welche Preisstufen die Gruppe im Chat wählen darf und ob sie das KI-Guthaben nutzen kann
- Websuche – ob die Gruppe im Chat und in Agenten im Internet suchen darf
- Administration – Abrechnung verwalten, Nutzungsanalyse einsehen sowie die KI-Modelle verwalten oder nur ansehen
Jedes Recht hat einen Schalter, die Änderung wird sofort gespeichert. Berechtigungen addieren sich dabei über alle Gruppen eines Nutzers: Wer in mehreren Gruppen ist, erhält die Summe aller Rechte.
Standardrechte und die Systemgruppe
Abschnitt betitelt „Standardrechte und die Systemgruppe“Die meisten Rechte sind standardmäßig für alle aktiv, denn sie werden über die Systemgruppe „Alle Mitglieder” vergeben. Steht ein Recht bei einer normalen Gruppe bereits darüber zur Verfügung, zeigt 9brains den Hinweis „✓ Gilt bereits für alle Benutzer” an. Du musst dort nichts weiter tun.
Möchtest du ein Standardrecht allen entziehen, öffnest du die Systemgruppe „Alle Mitglieder” und schaltest das Recht dort ab. Weil das jeden Nutzer betrifft, fragt 9brains vorher noch einmal nach.
Rechte gezielt an eine Gruppe delegieren
Abschnitt betitelt „Rechte gezielt an eine Gruppe delegieren“Manche Rechte sind nicht standardmäßig vergeben, sondern zunächst nur Administratoren vorbehalten, beispielsweise „Abrechnung verwalten” und „Nutzungsanalyse einsehen”. Du kannst sie gezielt an eine Gruppe delegieren, ohne den Mitgliedern volle Administrator-Rechte zu geben.
Beispiel: der Buchhaltung Zugriff auf die Abrechnung geben
- Erstelle eine Gruppe, z.B. „Buchhaltung”
- Füge die Kolleginnen und Kollegen aus der Buchhaltung als Mitglieder hinzu
- Öffne im Bereich „Berechtigungen” die Kategorie Administration und aktiviere „Abrechnung verwalten”
Die Mitglieder der Gruppe sehen ab sofort Einstellungen → Abrechnung und können Rechnungen, Abo und Zahlungsdaten verwalten, ganz ohne Administrator zu sein. Genauso delegierst du mit „Nutzungsanalyse einsehen” den Zugriff auf die Nutzungsstatistiken, etwa an ein Controlling-Team.
Beispiel: die KI-Modelle in die Hand des Teams geben
Genauso funktioniert „KI-Modelle verwalten”: Die Mitglieder der Gruppe sehen Einstellungen → KI-Modelle und legen dort fest, welche Modelle im Workspace nutzbar sind, welche Standardmodelle gelten und wie streng der Datenschutz-Modus eingestellt ist. Das ist vor allem dann nützlich, wenn ein Partner den Workspace administriert, die Modellauswahl aber beim Kunden bleiben soll.
Zum bloßen Nachschlagen gibt es „KI-Modelle ansehen”, und dieses Recht haben standardmäßig alle Mitglieder. Die Seite sieht dann genauso aus, alle Einstellungen sind jedoch gesperrt und ein Hinweis oben erklärt, warum. So sieht jeder selbst nach, welches Modell wie stark und wie schnell ist, wo es läuft und wie es um den Datenschutz steht. Anfangs zeigt die Seite nur die Modelle, die man selbst auswählen kann. Modelle, die im Workspace ausgeschaltet sind oder deren Preisstufe die eigenen Gruppen nicht freigeben, blendet der Schalter „Nur aktivierte” ein; sie erscheinen dann als ausgeschaltet. Soll die Übersicht Administratoren vorbehalten bleiben, schaltest du das Recht in der Systemgruppe „Alle Mitglieder” ab.
Hinweis: Administratoren besitzen automatisch alle Rechte. Ausgenommen sind die Kategorien Modelle & Kosten und Websuche: diese Rechte gelten auch für Administratoren selbst, damit eine Kostengrenze und eine Datenschutz-Zusage wirklich für alle greifen. Einzelne Rechte setzen zusätzlich eine bestimmte Lizenz voraus (z.B. Business): fehlt sie im Workspace, bleibt das Recht sichtbar, ist aber ausgegraut und mit einem Lizenz-Hinweis versehen.
Teure Modelle für einzelne Gruppen sperren
Abschnitt betitelt „Teure Modelle für einzelne Gruppen sperren“Jedes KI-Modell trägt eine Kostenkategorie von € bis €€€€. In der Kategorie Modelle & Kosten entscheidest du pro Gruppe, welche der drei teureren Stufen ihre Mitglieder im Chat auswählen dürfen:
- Ausgewogene Modelle (€€) – gute Balance aus Qualität und Verbrauch
- Teure Modelle (€€€) – verbrauchen das Kontingent deutlich schneller
- Sehr teure Modelle (€€€€) – verbrauchen das Kontingent am schnellsten
Die sparsame Stufe (€) hat bewusst keinen Schalter: sie steht immer allen zur Verfügung. So bleibt jede Gruppe arbeitsfähig, egal wie du die anderen drei einstellst.
Alle drei Stufen sind zunächst für alle freigegeben. Schaltest du eine Stufe ab, verschwinden ihre Modelle für die betroffenen Nutzer aus der Modellauswahl im Chat. Ein laufender Chat, der bisher auf einem gesperrten Modell lief, wechselt beim nächsten Öffnen auf ein erlaubtes Modell.
Beispiel: nur ein Team darf die Spitzenmodelle nutzen
- Öffne die Systemgruppe „Alle Mitglieder” und schalte „Sehr teure Modelle (€€€€)“ dort ab
- Erstelle eine Gruppe, z.B. „Forschung”, und füge die Kolleginnen und Kollegen hinzu
- Aktiviere „Sehr teure Modelle (€€€€)“ in dieser Gruppe
Weil sich Rechte über alle Gruppen eines Nutzers addieren, reicht das: die Gruppe „Forschung” behält die Spitzenmodelle, alle anderen sehen sie nicht mehr.
Anders als bei den übrigen Berechtigungen gilt das auch für dich als Administrator: nimmst du eine Preisstufe allen weg, ist sie auch für dich weg. Eine Kostengrenze, die ausgerechnet die Administratoren ausnimmt, würde ihren Zweck verfehlen. Aussperren kannst du dich damit nicht, denn der Schalter bleibt dir sichtbar und du kannst die Stufe jederzeit wieder freigeben, für dich selbst oder für eine Gruppe.
Gäste aus anderen Workspaces richten sich nach deinen Einstellungen: wer als externer Partner oder Kollege in deinem Workspace mitarbeitet, gehört dort automatisch zu “Alle Mitglieder” und hat damit genau die Preisstufen, die du dieser Gruppe gibst. Umgekehrt gilt für deine eigenen Leute in einem fremden Workspace, was dort eingestellt ist.
Da die Steuerung über die Preisstufe läuft und nicht über einzelne Modellnamen, musst du nichts nachpflegen, wenn 9brains neue Modelle aufnimmt. Ein neues Modell fällt automatisch in seine Preisstufe und folgt damit der Einstellung, die du bereits getroffen hast.
Und was ist mit Agenten? Ein Agent hat ein fest eingestelltes Modell, das derjenige gewählt hat, der ihn gebaut hat. Die Sperre greift beim Einstellen: wer ein Modell hinterlegt oder eine Qualitätsstufe wählt, kann das nur mit Preisstufen tun, die für ihn freigegeben sind. Das gilt für alle Wege, also auch beim Anlegen aus dem Chat heraus und beim Duplizieren eines fremden Agenten.
Bereits eingestellte Agenten bleiben unverändert, wenn du später eine Stufe abschaltest. Ein Kollege, für den die Stufe gesperrt ist, chattet mit dem Agenten dann auf einem erlaubten Modell weiter, statt vor einer Fehlermeldung zu stehen. Der Agent selbst behält seine Einstellung, und wer die Stufe hat, arbeitet unverändert damit.
Websuche: was dabei passiert, und warum wir vom Abschalten abraten
Abschnitt betitelt „Websuche: was dabei passiert, und warum wir vom Abschalten abraten“Die Websuche im Chat läuft über einen externen Suchanbieter, standardmäßig Brave in den USA. In der Kategorie Websuche kannst du sie mit dem Recht „Websuche nutzen” abschalten. Bevor du das tust, lies diesen Abschnitt: Die Rechnung geht seltener auf, als man zunächst denkt.
Was tatsächlich übertragen wird. An den Suchanbieter geht ausschließlich die Suchanfrage, die die KI formuliert, also ein paar Wörter wie „BMW X5 Höchstgeschwindigkeit”. Es geht kein Chatverlauf mit, keine Dokumente, keine Wissensbasis und keine Dateien. Das Nachlesen einer gefundenen Seite und die gesamte Auswertung passieren danach auf unseren eigenen Servern in Deutschland.
Warum das in aller Regel unkritisch ist. Die meisten Recherchen sind sachbezogen: technische Daten, Marktzahlen, Gesetzestexte, Öffnungszeiten. Darin steckt kein Personenbezug, und wer dieselbe Frage bei Google oder Bing eintippt, schickt sie ebenso in die USA. Einen rein europäischen Suchindex in vergleichbarer Qualität gibt es nicht. Kritisch wird es erst, wenn jemand nach einer realen Person sucht. Dafür ist die KI angewiesen, vorher nachzufragen: Sobald ein Name, eine Privatadresse, eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse in der Suchanfrage stehen würde, soll sie sagen, wonach sie suchen will, und auf deine Bestätigung warten. Verlass dich nicht blind darauf: Wie zuverlässig sie das tut, hängt vom gewählten Modell ab. Die stärkeren Modelle halten sich daran, die kleinen schnellen nicht immer.
Was das Abschalten kostet. Ohne Websuche kann die KI nichts mehr nachschlagen und nichts mehr gegenprüfen. Sie antwortet dann nur aus dem Firmenwissen und dem Gespräch. Bei allem, was sich ändert, also Preisen, Gesetzen, Produkten, Personen oder Terminen, liegt sie dadurch öfter daneben, und sie erfindet häufiger etwas, weil ihr die Möglichkeit fehlt, sich abzusichern. Für die meisten Nutzer ist das der spürbarere Nachteil.
Unsere Empfehlung: Lass die Websuche an, außer du willst es ausdrücklich oder unterliegst Vorgaben, die es erzwingen.
Wenn du sie abschaltest:
- Für den gesamten Workspace: Öffne die Systemgruppe „Alle Mitglieder” und schalte das Recht dort ab.
- Für einzelne Abteilungen: Nimm das Recht der Systemgruppe weg und vergib es gezielt an die Gruppen, die weiter suchen dürfen.
In beiden Fällen fragt 9brains vorher nach und nennt die Folge.
Die KI bekommt die Websuche dann gar nicht erst angeboten und kann auch nicht auf Umwege ausweichen: Der Aufruf einer Suchmaschine über den Seitenabruf ist ebenfalls gesperrt, damit nicht statt eines Anbieters plötzlich fünf beliebige angefragt werden. Sie sagt dem Nutzer offen, dass die Websuche abgeschaltet ist und wer sie wieder freigeben kann, und antwortet aus dem Firmenwissen, dem Gespräch und, wenn eine konkrete Adresse bekannt ist, aus der direkt abgerufenen Seite. Das gilt im Chat, in Agenten und auch im öffentlichen Chat auf deiner Website.
Wie bei den Preisstufen gilt die Sperre auch für dich als Administrator: eine Datenschutz-Zusage, die ausgerechnet die Administratoren ausnimmt, wäre keine. Sichtbar bleibt der Schalter trotzdem, du kannst die Websuche also jederzeit wieder freigeben.
Wer nach dem Verbrauch des Kontingents auf dem Guthaben weiterarbeitet
Abschnitt betitelt „Wer nach dem Verbrauch des Kontingents auf dem Guthaben weiterarbeitet“Ist das Lizenzkontingent eines Nutzers aufgebraucht, läuft seine Nutzung auf dem gekauften KI-Guthaben weiter, sofern welches vorhanden ist. Mit dem Recht „KI-Guthaben nutzen” legst du fest, für wen das gilt.
Nimmst du das Recht einer Gruppe weg, endet für ihre Mitglieder die Nutzung mit dem Kontingent: sie arbeiten dann nur noch mit den günstigsten Modellen weiter, während Kolleginnen und Kollegen mit dem Recht unverändert auf dem Guthaben weiterarbeiten. So reservierst du das Guthaben für die Personen, die es wirklich brauchen, statt es dem zu überlassen, der zufällig zuerst chattet.
Das Recht wirkt an beiden Grenzen: am persönlichen Kontingent eines Nutzers und am gemeinsamen Topf des Workspace. Wer es nicht hat, wird also auch dann auf die günstigsten Modelle gesetzt, wenn zwar sein eigenes Kontingent noch offen ist, der Topf des Workspace aber leer.
Projekte erst mit einem kleinen Kreis ausprobieren
Abschnitt betitelt „Projekte erst mit einem kleinen Kreis ausprobieren“In der Kategorie Projekte steuert das Recht „Projekte nutzen”, wer Projekte anlegen und darin arbeiten darf. Wie die übrigen Standardrechte ist es zunächst für alle aktiv.
Möchtest du Projekte zuerst in einem Team erproben, gehst du so vor:
- Öffne die Systemgruppe „Alle Mitglieder” und schalte „Projekte nutzen” dort ab
- Erstelle eine Gruppe, z.B. „Projekt-Pilot”, und füge die Kolleginnen und Kollegen hinzu, die testen sollen
- Aktiviere „Projekte nutzen” in dieser Gruppe
Für alle anderen verschwindet damit der gesamte Bereich Projekte: der Eintrag in der Seitenleiste, die Projektübersicht und auch die Projekt-Funktionen im Chat. Wer das Recht später erhält, sieht den Bereich nach dem nächsten Neuladen der Seite.
Gruppe löschen
Abschnitt betitelt „Gruppe löschen“- Klicke auf „Löschen” im Aktionen-Menü der Gruppe
- Bestätige die Löschung im erscheinenden Dialog
Achtung: Das Löschen einer Gruppe kann nicht rückgängig gemacht werden. Alle Berechtigungen, die über die Gruppe vergeben wurden, werden ebenfalls entfernt.
KI-Modelle
Abschnitt betitelt „KI-Modelle“Für Administratoren sowie für Gruppen mit dem Recht „KI-Modelle verwalten”. Alle übrigen Mitglieder sehen die Seite standardmäßig nur lesend und wählen dort ihre persönlichen Modelle (Recht „KI-Modelle ansehen”).
Einstellungen → KI-Modelle
Hier legst du fest, welche KI-Modelle den Nutzern in deinem Workspace zur Verfügung stehen. Deaktivierte Modelle können nicht mehr für Chats ausgewählt werden.
Am oberen Rand siehst du: „X von Y Modellen aktiviert”
Standard- und Premium-Modell
Abschnitt betitelt „Standard- und Premium-Modell“9brains empfiehlt zwei Modelle, die oben in der Modellauswahl im Chat stehen:
- Standard-Modell: für den Alltag. Es wird für neue Chats automatisch vorausgewählt.
- Premium-Modell: für anspruchsvolle Aufgaben wie komplexe Analysen, Programmieren oder lange Aufgaben mit vielen Zwischenschritten.
Beide Empfehlungen pflegen wir laufend und stellen sie auf neuere Modelle um, sobald es bessere gibt. Du kannst für deinen Workspace ein anderes Modell festlegen: Klappe es im Katalog auf und wähle „Als Standardmodell für den Workspace setzen” bzw. „Als Premium-Standardmodell für den Workspace setzen”. Oben unter Voreingestellte Modelle kommst du jederzeit zurück zur 9brains-Empfehlung. Ein selbst festgelegtes Modell bleibt stehen, auch wenn wir unsere Empfehlung ändern. Ändern wir sie, erscheint ein orangefarbener Punkt an den Einstellungen und an der Modellauswahl, und auf dieser Seite fragen wir einmal nach: zur neuen Empfehlung wechseln oder dein Modell behalten. Behältst du es, meldet sich der Hinweis erst bei der nächsten Änderung wieder.
Das Standard- und das Premium-Modell lassen sich nicht deaktivieren. Möchtest du eines davon abschalten, lege zuerst ein anderes Modell für diese Stufe fest. Kann eines trotzdem nicht genutzt werden, etwa weil unsere neue Empfehlung ein Modell ist, das bei euch deaktiviert ist, oder weil der Datenschutz-Modus es ausschließt, erscheint ebenfalls der orangefarbene Punkt. Auf dieser Seite kannst du das Modell dann aktivieren oder ein anderes festlegen.
Jedes Modell trägt in der Liste eine Klasse, Premium oder Standard. Sie richtet sich nach der Leistung des Modells im Intelligenz-Index (siehe Modellvergleich), nicht nach dem Preis. Die Klasse ist nur eine Orientierung: Du kannst jedes aktivierte Modell als Standard- oder Premium-Modell festlegen.
Hinweis: Nutzer können in jedem Chat ein anderes Modell auswählen, sofern es aktiviert ist. Das Standard-Modell bestimmt nur die Vorauswahl.
Persönliche Modelle
Abschnitt betitelt „Persönliche Modelle“Jedes Mitglied kann sich für beide Stufen ein eigenes Modell einstellen, das nur für diese Person gilt und nichts am Workspace ändert: Modell im Katalog aufklappen und „Als persönliches Standardmodell setzen” bzw. „Als persönliches Premium-Standardmodell setzen” wählen. Das persönliche Standard-Modell wird in neuen Chats vorausgewählt, auf allen Geräten, und in der Modellauswahl im Chat stehen die persönlichen Modelle anstelle der Workspace-Modelle. Zur Wahl steht jedes Modell, das die Person im Chat auswählen darf. Agenten nutzen weiterhin die Modelle des Workspace.
Unter Voreingestellte Modelle steht bei einer Stufe mit persönlichem Modell zusätzlich „Für dich: …” und der Knopf „Zurück zur Workspace-Einstellung”. Ändert sich das Modell des Workspace für diese Stufe, erscheint derselbe orangefarbene Punkt, und in der Kachel steht die Frage: wechseln oder behalten. Wer sich sieben Tage lang nicht entscheidet, wird automatisch auf die Workspace-Einstellung umgestellt. Wird ein Modell aus dem Angebot genommen, gilt für alle, die es persönlich gewählt hatten, ebenfalls wieder die Workspace-Einstellung.
Persönliche Modelle hängen am Recht „KI-Modelle ansehen”. Nimmst du einer Gruppe dieses Recht, können ihre Mitglieder keine persönlichen Modelle mehr wählen, und schon gewählte gelten nicht mehr.
Datenschutz-Hinweis
Abschnitt betitelt „Datenschutz-Hinweis“Auf der Seite wird folgender Hinweis angezeigt:
„Alle KI-Modelle sind so integriert, dass sie keine Daten speichern und keine Daten zum Trainieren verwenden.“
Modelle nach Anbieter
Abschnitt betitelt „Modelle nach Anbieter“Die Modelle sind nach Anbieter gruppiert (z.B. Anthropic, OpenAI, Google, Mistral). Für jeden Anbieter siehst du eine Karte mit allen verfügbaren Modellen.
Modell-Informationen
Abschnitt betitelt „Modell-Informationen“Jedes Modell zeigt:
- Name des Modells
- Standort – wo das Modell betrieben wird (z.B. EU, USA)
- Tempo – relative Antwortgeschwindigkeit
- Qualität – relative Antwortqualität
Kostenkategorie
Abschnitt betitelt „Kostenkategorie“Jedes Modell zeigt eine Kostenkategorie von € bis €€€€, die angibt, wie stark es das monatliche Kontingent beansprucht. Sehr teure Modelle (€€€€) verbrauchen das Kontingent am schnellsten, sparsame Modelle (€) am langsamsten.
Über die Kostenkategorie steuerst du zusätzlich pro Benutzergruppe, wie teuer die Modelle sein dürfen, die deren Mitglieder auswählen können. Siehe Teure Modelle für einzelne Gruppen sperren.
Datenschutz-Kennzeichnungen
Abschnitt betitelt „Datenschutz-Kennzeichnungen“Achte auf die farbigen Kennzeichnungen bei jedem Modell:
| Kennzeichnung | Bedeutung |
|---|---|
| EU-Souverän | Das Modell wird auf EU-souveräner Infrastruktur gehostet. Volle Datenkontrolle innerhalb der EU |
| DSGVO | DSGVO-konform. Daten werden ausschließlich in der EU verarbeitet. Kein Datenabfluss in Drittländer |
| DSGVO (DPF) | DSGVO-konform via EU-US Data Privacy Framework. Daten können in den USA verarbeitet werden, sind aber rechtlich geschützt |
| Global | Nicht DSGVO-konform nutzbar. Kein EU-Serverstandort und keine DPF-Zertifizierung |
Tipp: Wenn dein Unternehmen besonderen Wert auf Datenschutz legt, aktiviere nur Modelle mit der Kennzeichnung EU-Souverän, DSGVO oder DSGVO (DPF).
Modelle aktivieren und deaktivieren
Abschnitt betitelt „Modelle aktivieren und deaktivieren“Jedes Modell hat einen Schalter (Toggle) zum Aktivieren bzw. Deaktivieren. Die Änderung wird sofort wirksam.
- Aktivieren: Das Modell steht allen Nutzern im Chat zur Auswahl
- Deaktivieren: Das Modell verschwindet aus der Auswahl. Laufende Chats, die dieses Modell nutzen, sind nicht betroffen
Bildmodelle
Abschnitt betitelt „Bildmodelle“Dieselben Rechte wie bei den KI-Modellen.
Einstellungen → KI-Modelle
Neben den Chat-Modellen verwaltest du hier auch die Bildmodelle. Diese werden von der Bildgenerierung und Bildbearbeitung im Chat verwendet.
Standard-Bildmodell
Abschnitt betitelt „Standard-Bildmodell“Analog zum Chat-Standard-Modell kannst du ein Standard-Bildmodell festlegen:
- System-Standard verwenden – 9brains wählt automatisch ein passendes Modell
- Ein bestimmtes Modell festlegen – Wähle aus der Liste der aktivierten Bildmodelle
Standard-Bildbearbeitungsmodell
Abschnitt betitelt „Standard-Bildbearbeitungsmodell“Zusätzlich kannst du ein separates Standard-Modell für die Bildbearbeitung (Image Editing) festlegen. Dieses Modell wird verwendet, wenn Nutzer bestehende Bilder ändern möchten — z.B. Hintergründe austauschen, Objekte entfernen oder Elemente aus mehreren Bildern kombinieren (Compositing).
- System-Standard verwenden – Verwendet das systemweit konfigurierte Bildbearbeitungsmodell
- Ein bestimmtes Modell festlegen – Wähle ein Modell, das besonders gute Ergebnisse bei der Bildbearbeitung liefert
Hinweis: Nutzer können im Chat ein anderes Bildmodell anfordern, sofern es aktiviert ist. Bei Multi-Image-Anfragen (mehrere Bilder kombinieren) wird automatisch ein kompatibles Modell gewählt.
Bildmodelle aktivieren und deaktivieren
Abschnitt betitelt „Bildmodelle aktivieren und deaktivieren“Wie bei den Chat-Modellen hat jedes Bildmodell einen Schalter zum Aktivieren bzw. Deaktivieren. Deaktivierte Bildmodelle stehen im Chat nicht zur Verfügung.
Mehr zur Nutzung der Bildfunktionen findest du unter Bilder erstellen & bearbeiten.
Häufige Fragen
Abschnitt betitelt „Häufige Fragen“Kann ich meine persönlichen Einstellungen auch im Chat ändern?
Abschnitt betitelt „Kann ich meine persönlichen Einstellungen auch im Chat ändern?“Nein. Die persönlichen Einstellungen können nur über die Einstellungsseite geändert werden. Sie gelten dann für alle zukünftigen Chat-Nachrichten.
Sehen andere Nutzer meine persönlichen Einstellungen?
Abschnitt betitelt „Sehen andere Nutzer meine persönlichen Einstellungen?“Nein. Deine Einstellungen (Theme, Anrede, Tonalität, etc.) gelten nur für dich persönlich und sind für andere nicht sichtbar.
Was passiert, wenn ein Administrator MFA erzwingt?
Abschnitt betitelt „Was passiert, wenn ein Administrator MFA erzwingt?“Alle Nutzer, die MFA noch nicht eingerichtet haben, werden aufgefordert, dies innerhalb der festgelegten Frist zu tun. Nach Ablauf der Frist ist der Zugang ohne MFA nicht mehr möglich.
Kann ich meine eigene Rolle ändern?
Abschnitt betitelt „Kann ich meine eigene Rolle ändern?“Nein. Deine Rolle (User oder Admin) kann nur von einem anderen Administrator geändert werden. Du kannst deine eigene Rolle nicht anpassen.
Was passiert, wenn ich einen Nutzer entferne?
Abschnitt betitelt „Was passiert, wenn ich einen Nutzer entferne?“Der Nutzer verliert den Zugang zum Workspace. Seine bisherigen Chat-Verläufe und Beiträge zu Wissensbasen bleiben erhalten.
Kann ich eine gelöschte Gruppe wiederherstellen?
Abschnitt betitelt „Kann ich eine gelöschte Gruppe wiederherstellen?“Nein. Das Löschen einer Gruppe ist unwiderruflich. Du müsstest die Gruppe neu erstellen und die Mitglieder erneut zuweisen.
Was ist der Unterschied zwischen Rolle und Lizenztyp?
Abschnitt betitelt „Was ist der Unterschied zwischen Rolle und Lizenztyp?“Die Rolle (User/Admin) bestimmt, welche Verwaltungsbereiche du siehst. Der Lizenztyp (Business/Pro/Knowledge Only) bestimmt, welche Funktionen du nutzen kannst – z.B. sind Integrationen und Tools nur mit der Business-Lizenz verfügbar.
Kann ich alle KI-Modelle deaktivieren?
Abschnitt betitelt „Kann ich alle KI-Modelle deaktivieren?“Mindestens ein Modell muss aktiviert sein, damit der Chat funktioniert. Wenn du nur DSGVO-konforme Modelle erlauben möchtest, deaktiviere alle Modelle mit der Kennzeichnung „Global”.
Nutzen meine Mitarbeiter automatisch das Standard-Modell?
Abschnitt betitelt „Nutzen meine Mitarbeiter automatisch das Standard-Modell?“Das Standard-Modell ist lediglich die Vorauswahl für neue Chats. Nutzer können jederzeit ein anderes aktiviertes Modell in der Modellauswahl im Chat wählen, das dann nur für diesen Chat gilt, oder sich persönliche Modelle einstellen.