Budget & Kontingent
Jede Lizenz beinhaltet ein monatliches Nutzungskontingent für KI-Anfragen. So hat jeder im Workspace fairen Zugang zu allen verfügbaren KI-Modellen, von den sparsamen bis zu den leistungsstärksten.
Die allermeisten Nutzer kommen nie an ihr Kontingent. Spürbar wird die Grenze in der Praxis nur bei besonders intensiver Nutzung der teuersten Premium-Modelle.
Kontingent pro Lizenz
Abschnitt betitelt „Kontingent pro Lizenz“Jede Lizenz hat ein eigenes monatliches Kontingent. Je höher der Lizenztier, desto mehr Spielraum:
| Lizenz | Kontingent (Multiplikator) |
|---|---|
| Pro | 1x (Basis) |
| Business | 3x |
| Max | 12x |
| Enterprise | Individuell |
Wir setzen die Kontingente bewusst großzügig an. Konkret ist das Limit pro Lizenz so gewählt, dass die Token-Kosten der KI-Anbieter den Lizenzpreis nicht überschreiten. Die meisten Nutzer reizen ihr Kontingent selten aus. So funktioniert das Modell wirtschaftlich für beide Seiten: Du hast genug Spielraum für deinen Alltag und wir können den Service zu einem fairen Preis dauerhaft anbieten.
Das Kontingent wird am 1. jedes Monats zurückgesetzt.
Warum keine harte Anfragezahl? Eine Zahl wie „X Anfragen pro Monat” wäre trügerisch. Eine einzige lange Analyse mit einem Spitzenmodell kann so viel Kontingent verbrauchen wie mehrere hundert kurze Alltagsfragen mit einem sparsamen Modell. Statt einer Zahl, die in der Praxis nicht trägt, siehst du in der Nutzungsanalyse jederzeit den realen Verbrauch deines Workspaces.
Modellwahl beeinflusst den Verbrauch
Abschnitt betitelt „Modellwahl beeinflusst den Verbrauch“Nicht jede KI-Anfrage verbraucht gleich viel Kontingent. Im Modell-Selector und in den Modell-Einstellungen siehst du bei jedem Modell eine Kostenkategorie:
| Kategorie | Bedeutung |
|---|---|
| € | Sparsam, gut für einfache Aufgaben und Routineanfragen |
| €€ | Ausgewogen, gute Balance aus Qualität und Verbrauch |
| €€€ | Hohe Qualität, deutlich höherer Kontingentverbrauch pro Anfrage |
| €€€€ | Spitzenklasse, sehr hoher Kontingentverbrauch pro Anfrage |
Das Prinzip: Premium-Modelle (€€€ und €€€€) liefern die besten Ergebnisse, verbrauchen aber deutlich mehr Kontingent pro Anfrage als sparsame Modelle. Wer regelmäßig mit den teuersten Modellen arbeitet, erschöpft sein Kontingent entsprechend schneller.
Tipp: Für alltägliche Aufgaben reicht oft ein €- oder €€-Modell. Greife zu €€€- und €€€€-Modellen, wenn höchste Qualität wirklich zählt, etwa bei komplexen Analysen, anspruchsvollen Coding-Aufgaben oder besonders sensiblen Texten.
Budget-Sharing im Team
Abschnitt betitelt „Budget-Sharing im Team“Kontingente werden innerhalb des Workspaces geteilt. Das bedeutet:
- Nutzer, die weniger verbrauchen, geben automatisch Spielraum für Kollegen mit höherem Bedarf
- Ein einzelner Nutzer kann bis zu 200% seines eigenen Lizenzkontingents nutzen, solange das Gesamtbudget des Workspaces dies hergibt
- So wird sichergestellt, dass ungenutztes Kontingent nicht verfällt, sondern dem Team zugutekommt
Dieses persönliche Limit ist die Grenze dessen, was ein Einzelner aus den Kontingenten seiner Kollegen ziehen kann. Was er darüber hinaus verbraucht, wird aus dem Guthaben des Workspaces bezahlt. Er arbeitet dabei ohne Einschränkung weiter, solange Guthaben da ist; ist keines vorhanden, stehen ihm nur noch die günstigen Modelle zur Verfügung. In der Nutzungsanalyse ist so ein Nutzer in der Spalte Kontingent rot markiert und mit dem Hinweis versehen, dass sein Verbrauch auf das Guthaben läuft.
Kostenbegrenzung pro Agent
Abschnitt betitelt „Kostenbegrenzung pro Agent“Mit der Agenten-Plattform lassen sich Aufgaben auch autonom (per Zeitplan oder Webhook) ausführen. Damit ein Agent niemals unbemerkt mehr Kontingent verbraucht als gewollt, hat jeder Agent eine eigene monatliche Kostenbegrenzung als Sicherheitsnetz. Bei Erreichen pausiert der Agent automatisch und der Owner wird per Mail informiert.
Gezählt wird dabei nur der autonome Verbrauch. Was ein Mensch im Chat mit dem Agenten schreibt, zählt zum Kontingent dieser Person und bremst den Agenten nicht.
Voreingestellt sind €10/Monat, für die meisten Anwendungsfälle komfortabel. Den Wert kannst du pro Agent jederzeit anpassen: nach oben für leistungshungrigere Agenten, nach unten für eine noch engere Absicherung.
Pro Agent konfigurierbar:
- Monatliche Kostenbegrenzung: Owner und Administratoren können den Wert ändern
- Frühwarnung bei Auslastung: Mail-Benachrichtigung bei zum Beispiel 80 % des autonomen Verbrauchs
- Erlaubte Modelle: zum Beispiel nur sparsame Modelle erlauben, keine Premium-Modelle für High-Volume-Crons
- Auto-Pause bei 3 Fehlern in Folge: schützt vor „davonlaufenden” Konfigurationen
Wohin der Verbrauch gebucht wird, hängt davon ab, was passiert ist, nicht davon, wem der Agent gehört:
- Autonome Läufe (Zeitplan, Webhook, „Jetzt ausführen”): bezahlt aus dem Guthaben des Workspaces
- Was ein Mensch im Chat tippt: zählt zum Kontingent dieser Person, in welchem Agenten auch immer
Ist das Guthaben aufgebraucht, startet kein autonomer Lauf mehr. Ein bereits laufender Vorgang wird zu Ende geführt, und im Chat arbeitet ihr normal weiter.
Administratoren sehen unter Einstellungen → Nutzungsanalyse → Agenten eine Übersicht aller Agenten mit autonomem Verbrauch, Begrenzung und Status. Sie können die Begrenzung pro Agent gezielt überstimmen.
Verbrauch pro Nutzer steuern
Abschnitt betitelt „Verbrauch pro Nutzer steuern“Als Admin steuerst du den Verbrauch im Workspace gezielt dort, wo er entsteht. Zwei Stellschrauben stehen dir zur Verfügung:
- Lizenzwahl pro Person in der Benutzerverwaltung. Pro, Business oder Max bestimmen das Basiskontingent und welche Features (Agenten, Integrationen, API) freigeschaltet sind.
- Agenten-Kostenbegrenzung pro Agent in der Nutzungsanalyse. Du kannst die monatliche Begrenzung pro Agent als Override setzen und zusätzlich die erlaubten Modelle pro Agent einschränken, zum Beispiel nur sparsame Modelle für High-Volume-Crons.
Welche Bremse greift wann?
Abschnitt betitelt „Welche Bremse greift wann?“Im Workspace gibt es mehrere unabhängige Bremsen, die den Verbrauch absichern. Sie wirken getrennt voneinander, das ist der häufigste Punkt, an dem die Frage entsteht „Mein Budget ist doch erhöht, warum läuft mein Agent trotzdem nicht?”. Die folgende Tabelle macht das Mapping eindeutig:
| Bremse | Wann sie greift | Was passiert | Was du tun kannst |
|---|---|---|---|
| Workspace-Kontingent erschöpft | Wenn der monatliche Workspace-Pool aller Lizenzen aufgebraucht ist | Alle Nutzer chatten weiter mit den günstigen Modellen, die Premium-Modelle sind bis zum nächsten Reset deaktiviert | Guthaben nachkaufen, Lizenz upgraden oder bis zum 1. des Folgemonats warten |
| Guthaben aufgebraucht | Wenn das Guthaben des Workspaces verbraucht ist | Autonome Läufe starten nicht mehr. Im Chat arbeitet ihr normal weiter, solange die Lizenzkontingente reichen | Guthaben nachkaufen |
| Agent-Kostenbegrenzung erreicht | Wenn der monatliche autonome Verbrauch eines einzelnen Agenten seine eigene Begrenzung erreicht (Standard €10) | Der Agent führt keine autonomen Läufe mehr aus, Owner und Admin werden per Mail informiert. Andere Agenten laufen weiter, und chatten kannst du mit ihm auch weiterhin | Begrenzung im Tab KI-Modell erhöhen, oder bis Monatsende warten. Admins können den Wert in der Nutzungsanalyse überstimmen |
| Auto-Pause nach drei Fehlern in Folge | Wenn ein autonom getriggerter Agent dreimal hintereinander mit einem Fehler endet | Der Agent pausiert, weitere Cron- und Webhook-Runs werden nicht ausgeführt. Chat-Runs sind davon nicht betroffen | Ursache in der Run-Historie prüfen, Konfiguration anpassen und Agent im Tab Allgemein wieder aktivieren |
| Tageslimit in der Testphase | Während der 7-tägigen Testphase, wenn das tägliche Kontingent erreicht ist | Harte Grenze: neue KI-Anfragen pausieren bis zum Tagesreset | Bis zum nächsten Tag warten oder eine Lizenz buchen |
Praktische Konsequenz: Eine Erhöhung deines persönlichen Anteils am Workspace-Pool hilft nicht, wenn ein einzelner Agent seine eigene Kostenbegrenzung erreicht hat. Beides sind getrennte Stellschrauben. Wenn ein Agent unerwartet pausiert, schau zuerst auf die Agenten-Kostenbegrenzung im Tab KI-Modell und auf den Status in der Nutzungsanalyse.
Was passiert bei Erschöpfung?
Abschnitt betitelt „Was passiert bei Erschöpfung?“Auch wenn das Kontingent aufgebraucht ist, bleibst du arbeitsfähig:
- Du chattest weiter, allerdings nur noch mit den günstigen Modellen. Diese decken die allermeisten Alltagsanfragen problemlos ab.
- Die teuren Premium-Modelle bleiben bis zum nächsten Kontingent-Reset deaktiviert. Im Modell-Selektor erscheinen sie ausgegraut, mit einem Hinweis, ab wann sie wieder verfügbar sind.
- Die Plattform bleibt vollständig nutzbar: Wissensmanagement, Einstellungen und bestehende Chats lesen sind ohne Einschränkung möglich.
- In der linken Seitenleiste erscheint ein Statushinweis mit dem Reset-Datum.
Wenn du sofort wieder zu den Premium-Modellen greifen willst, hast du zwei Optionen:
- Guthaben nachkaufen, um sofort weiterzuarbeiten
- Auf eine höhere Lizenz upgraden, für dauerhaft mehr Kontingent (zum Beispiel von Pro auf Business oder Max)
Andernfalls werden die Premium-Modelle automatisch am 1. des Monats wieder freigeschaltet, wenn das Kontingent zurückgesetzt wird.
Hinweis zu autonomen Agenten: Cron- oder Webhook-Agenten laufen in diesem Zustand nur weiter, wenn sie ohnehin auf eines der günstigen Modelle konfiguriert sind. Steht beim Agenten ein Premium-Modell, pausiert er bis zum nächsten Reset oder bis du das Modell anpasst. Mehr dazu unter Kostenbegrenzung pro Agent.
Guthaben
Abschnitt betitelt „Guthaben“Guthaben ist ein Konto des Workspaces, das Administratoren unter Abrechnung jederzeit aufladen können. Zwei Dinge werden daraus bezahlt:
- Der gesamte Verbrauch autonomer Agentenläufe (Zeitplan, Webhook, „Jetzt ausführen”)
- Was einzelne Nutzer über ihr persönliches Limit hinaus verbrauchen (siehe Budget-Sharing im Team)
- Alles, was der Workspace über die Summe aller Lizenzkontingente hinaus verbraucht
In der Kontingent-Karte der Nutzungsanalyse steht unter dem Guthaben, wofür es im laufenden Monat draufgegangen ist, mit einem eigenen Betrag je Quelle.
Nicht verbrauchtes Guthaben verfällt nicht, es steht im nächsten Monat weiterhin zur Verfügung.
Ist das Guthaben leer, pausieren die autonomen Agenten, während im Chat weitergearbeitet wird, solange die Lizenzkontingente reichen.
Guthaben eignet sich besonders für Monate mit erhöhtem Bedarf, etwa bei Projekten, Quartalsabschlüssen oder wenn neue Mitarbeiter die Plattform intensiv kennenlernen.