Verbindungen: Zugangsdaten für externe Dienste
Einstellungen → Sicherheit, Abschnitt „Zugangsdaten”
Eine Verbindung ist ein sicher hinterlegter Zugang zu einem externen Dienst: ein API-Schlüssel, ein Benutzername mit Passwort oder eine OAuth-Anmeldung (zum Beispiel Microsoft oder Google). Einmal hinterlegt, kann die KI den Dienst in jedem Chat für dich nutzen, etwa über Connected Skills oder Skill-Templates.
So entstehen Verbindungen
Abschnitt betitelt „So entstehen Verbindungen“Du musst Verbindungen nicht manuell anlegen, sie entstehen dort, wo du sie brauchst:
- Bei der Template-Aktivierung (Standardweg): Wählst du unter Einstellungen → System-Integrationen ein Template (zum Beispiel Microsoft 365 oder DHL Tracking), öffnet sich direkt der Zugangsdaten-Dialog beziehungsweise die Anmeldung beim Anbieter.
- Im Chat: Wenn die KI für eine Aufgabe Zugangsdaten benötigt, zeigt sie ein sicheres Eingabefeld direkt im Chat. Was du dort eingibst, wird verschlüsselt gespeichert und erscheint nie im Chat-Verlauf.
- Per OAuth: Bei Diensten wie Microsoft 365 oder Google Workspace meldest du dich in einem Popup direkt beim Anbieter an. Dein Passwort landet nie in 9brains.
- Durch Zuweisung: Ein Administrator kann dir einen Dienst zuweisen. Die Verbindung erscheint dann unter „Aktion nötig”, und du verbindest dich mit deinen eigenen Zugangsdaten.
Sicherheitsprinzip: Einmal schreiben, nie wieder lesen
Abschnitt betitelt „Sicherheitsprinzip: Einmal schreiben, nie wieder lesen“Hinterlegte Zugangsdaten können von niemandem wieder angezeigt werden, auch nicht von dir selbst oder von Administratoren. Es gibt nur zwei Aktionen: durch neue Werte ersetzen oder löschen. Verwendet werden sie ausschließlich automatisch, wenn die KI den jeweiligen Dienst aufruft, und nur für genau diesen Dienst.
Deine Verbindungen im Überblick
Abschnitt betitelt „Deine Verbindungen im Überblick“Unter Einstellungen → Sicherheit findest du den Abschnitt „Zugangsdaten”. Die Liste ist in drei Gruppen gegliedert:
- Aktion nötig: Verbindungen, bei denen noch etwas zu tun ist, zum Beispiel zugewiesene Dienste, die du noch verbinden musst, oder Verbindungen ohne hinterlegte Werte.
- Meine Verbindungen: Alle Verbindungen, die dir gehören.
- Für mich freigegeben: Verbindungen, die andere mit dir geteilt haben. Du kannst sie nutzen und testen, aber nicht verändern.
Solange etwas in „Aktion nötig” liegt, zeigt der Menüpunkt Sicherheit in den Einstellungen eine kleine Zähler-Markierung. Sie verschwindet, sobald du die offenen Punkte erledigt hast.
Status: Verbunden heißt geprüft
Abschnitt betitelt „Status: Verbunden heißt geprüft“Jede Verbindung zeigt ihren aktuellen Zustand:
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Verbunden (grün) | Der letzte Test war erfolgreich, der Zugriff funktioniert nachweislich |
| OAuth aktiv | Die Anmeldung beim Anbieter besteht und wird automatisch erneuert |
| Ungeprüft (grau) | Zugangsdaten sind hinterlegt, aber noch nicht erfolgreich getestet |
| Fehler (rot) | Der letzte Test ist fehlgeschlagen, der Dienst akzeptiert die Zugangsdaten nicht |
| Keine Zugangsdaten | Es sind noch keine Werte hinterlegt |
Alle Verbindungen mit hinterlegten Zugangsdaten werden zusätzlich täglich automatisch geprüft. Akzeptiert ein Dienst die Werte nicht mehr (zum Beispiel nach einer Schlüssel-Rotation auf Anbieterseite), springt der Status von selbst auf „Fehler”, ohne dass du testen musst.
Detailansicht und Aktionen
Abschnitt betitelt „Detailansicht und Aktionen“Klicke auf eine Verbindung, um die Detailansicht zu öffnen. Sie ist in drei Bereiche gegliedert: Zugangsdaten, Zugriff und Aktivität.
- Testen: Prüft mit den hinterlegten Zugangsdaten, ob der Zugriff auf den Dienst funktioniert. Das Ergebnis erscheint sofort und aktualisiert den Status.
- Zugangsdaten setzen / Neu setzen: Öffnet das sichere Eingabefeld, um die Werte erstmals zu hinterlegen oder zu erneuern (zum Beispiel nach einer Schlüssel-Rotation).
- Neu verbinden (nur OAuth): Startet die Anmeldung beim Anbieter neu, etwa wenn die Verbindung abgelaufen ist oder du ein anderes Konto verwenden möchtest.
- Aktivität: Zeigt die letzten Ereignisse der Verbindung; das vollständige Audit-Log listet, wann sie angelegt, verwendet, getestet oder geändert wurde. Die Zugangsdaten selbst tauchen dort nie auf.
- Löschen: Entfernt die Verbindung und die gespeicherten Zugangsdaten endgültig. Skills, die diese Verbindung nutzen, funktionieren danach nicht mehr, bis neue Zugangsdaten hinterlegt werden.
OAuth-Verbindungen
Abschnitt betitelt „OAuth-Verbindungen“Bei OAuth-Diensten (zum Beispiel Microsoft 365) gibt es nichts einzutippen: Die Anmeldung läuft über den Anbieter und wird automatisch erneuert. Die Verbindung zeigt an, mit welchem Konto sie besteht. Du kannst auch mehrere Konten desselben Anbieters verbinden, etwa dein persönliches Postfach und ein Team-Postfach; am angezeigten Konto hältst du sie auseinander.
Eigene OAuth-App: Für Dienste ohne vorkonfigurierte Anmeldung (zum Beispiel Banken oder firmeneigene OAuth-Apps) hinterlegst du in der Detailansicht die Client-ID und optional das Client-Secret deiner eigenen OAuth-App. Die dort angezeigte Redirect-URI musst du in der OAuth-App des Dienstes registrieren, sonst schlägt die Anmeldung fehl. Auch das Client-Secret ist nach dem Speichern nicht mehr einsehbar.
Teilen: Zugriff für Kolleginnen, Kollegen und Agenten
Abschnitt betitelt „Teilen: Zugriff für Kolleginnen, Kollegen und Agenten“Standardmäßig ist eine Verbindung persönlich: Niemand außer dir kann die Zugangsdaten nutzen. Im Bereich Zugriff der Detailansicht änderst du das bewusst:
- „Verbindung teilen”: Wähle Gruppen oder Personen aus. Sie nutzen dann deine hinterlegten Zugangsdaten mit, ein gemeinsamer Team-Zugang. Bei den Empfängern erscheint die Verbindung unter „Für mich freigegeben”; einsehen oder verändern können sie sie nicht.
- Agenten freigeben: Agenten, die autonom laufen (per Zeitplan oder Webhook), dürfen deine Zugangsdaten nur mit ausdrücklicher Freigabe verwenden. Auch diese Freigabe erteilst du hier, im selben Auswahlfeld.
Wichtig: Teilen bedeutet immer, dass andere mit deinen Zugangsdaten arbeiten. Soll jede Person eigene Zugangsdaten verwenden, ist die Zuweisung durch einen Administrator der richtige Weg.
Zugewiesene Verbindungen
Abschnitt betitelt „Zugewiesene Verbindungen“Administratoren können dir einen Dienst zuweisen. Dabei wird nur beschrieben, welcher Dienst angebunden werden soll, es werden nie fremde Zugangsdaten weitergegeben. Nach der Anmeldung erinnert dich ein Hinweis an offene Zuweisungen, außerdem erscheinen sie im Abschnitt „Zugangsdaten” unter „Aktion nötig”. Mit „Jetzt verbinden” hinterlegst du deine eigenen Zugangsdaten beziehungsweise meldest dich beim Anbieter an. Danach ist der Dienst für dich einsatzbereit.
Für Administratoren: Die Zugangsdaten-Verwaltung
Abschnitt betitelt „Für Administratoren: Die Zugangsdaten-Verwaltung“Administratoren finden unter Einstellungen → Administration → Zugangsdaten-Verwaltung den Überblick über den gesamten Workspace, aufgeteilt in zwei Bereiche.
Inventar
Abschnitt betitelt „Inventar“Alle Verbindungen im Workspace mit Besitzer, Dienst, Status, Freigabe und letzter Verwendung. Die Kennzahlen am Seitenanfang (Verbindungen gesamt, geteilt, ohne Zugangsdaten, länger ungenutzt) funktionieren gleichzeitig als Filter, dazu gibt es Suche sowie Status- und Freigabe-Filter.
Auch Administratoren sehen niemals die hinterlegten Werte; verwaltet werden Eigenschaften, Freigaben und der Lebenszyklus. Verbindungen lassen sich hier widerrufen (endgültig löschen, samt Zugangsdaten), etwa wenn eine Mitarbeiterin das Unternehmen verlässt.
Zuweisungen: ein Dienst, eigene Zugangsdaten pro Person
Abschnitt betitelt „Zuweisungen: ein Dienst, eigene Zugangsdaten pro Person“Mit einer Zuweisung rollst du einen Dienst an dein Team aus, ohne Zugangsdaten weiterzugeben:
- Klicke im Tab „Zuweisungen” auf „Neue Zuweisung” und wähle den Dienst
- Wähle die Gruppen oder Personen, die ihn nutzen sollen
- Jede zugewiesene Person wird nach der Anmeldung erinnert und verbindet sich mit eigenen Zugangsdaten
Den Fortschritt siehst du pro Zuweisung (zum Beispiel „3 / 8 verbunden”). Eine Zuweisung lässt sich zurückziehen; bereits hinterlegte Zugangsdaten der Nutzer bleiben dabei erhalten.