Aus Assistenten werden Agenten
Die bisherigen Assistenten sind in 9brains zu Agenten geworden. Das ist mehr als eine Umbenennung: Agenten sind persistente digitale Kollegen mit eigener Identität, eigenem Gedächtnis und einem eigenen Workspace. Sie können wie bisher per Chat angesprochen werden, aber jetzt auch autonom laufen (zeitgesteuert oder per Webhook von außen ausgelöst), zwischen Sitzungen dazulernen und für klar abgegrenzte Aufgaben mit einem eigenen Budget ausgestattet werden.
Deine bestehenden Assistenten wurden automatisch übernommen, Konfiguration, geteilte Freigaben und angehängte Dateien bleiben unverändert erhalten. Sie heißen jetzt nur “Agent” und können alles, was sie vorher konnten, und vieles mehr.
Was sich für dich jetzt anbietet
Abschnitt betitelt „Was sich für dich jetzt anbietet“Mit der Agenten-Plattform werden Anwendungsfälle möglich, für die du bisher entweder eine separate Workflow-Plattform gebraucht hättest oder die schlicht nicht umsetzbar waren:
- Ein Postfach-Kollege, der stündlich neue E-Mails durchsieht, dringende von unwichtigen trennt und dir morgens eine Tagesübersicht mit Antwortvorschlägen liefert
- Ein SEO-Wächter, der wöchentlich deine Website auf tote Links, fehlende Meta-Tags und Performance-Probleme prüft und einen Bericht in dein OneDrive legt
- Ein Meeting-Protokollant, der aus rohen Notizen strukturierte Protokolle erzeugt, Action Items extrahiert und die Beteiligten per Mail informiert
- Ein CRM-Agent, der automatisch aktiv wird, sobald ein neuer Lead in HubSpot landet: Daten anreichern, Folge-Tasks anlegen, dich auf Teams benachrichtigen
- Ein Fahrtenbuch-Helfer, der über den Monat Fahrten per Chat entgegennimmt und zum Monatsende automatisch den Export erstellt
- Ein Social-Media-Texter mit deinem Tone of Voice, der LinkedIn-Posts und Blog-Entwürfe aus stichwortartigem Input formuliert
Du beschreibst dem Agenten in natürlicher Sprache, was er tun soll, die nötigen Trigger, Integrationen und Lernschritte richtet er sich entweder selbst ein oder lässt sich von dir über die Konfigurationsmaske einstellen. Du brauchst keinen Flow-Editor und kein “Wenn-Dann”-Drag-and-Drop. Der Agent ist der Workflow.
Agenten lernen dazu
Abschnitt betitelt „Agenten lernen dazu“Jeder Agent hat eine eigene Datei AGENTS.md, seine zentrale Wissensdatei. Hier stehen Rolle, Verhaltensregeln und alles, was der Agent über seinen Arbeitsbereich gelernt hat. Das Besondere: Der Agent kann diese Datei selbst editieren. Wenn du ihm im Chat sagst „Beachte, dass unser Standardformat für Fahrtenbuch-Exporte CSV mit Semikolon ist”, übernimmt er das in seine eigene Wissensdatei, und ab dann auch in jedem zukünftigen autonomen Run. Du kannst die Datei jederzeit auch selbst bearbeiten und siehst die komplette Versionshistorie: wer wann was geändert hat, mit Diff-Vergleich und Restore-Möglichkeit.
Das ersetzt das frustrierende “der Chatbot vergisst immer alles”: Ein Agent baut über Wochen und Monate Domänenwissen über seinen Aufgabenbereich auf, und das gezielt für seinen Scope, nicht in einem globalen Speicher.
Autonome Runs, mit explizitem Schutz
Abschnitt betitelt „Autonome Runs, mit explizitem Schutz“Wenn ein Agent autonom läuft, hat er kein menschliches Gegenüber. Damit das sicher bleibt, gilt für autonome Runs ein Consent-Modell: Welche deiner persönlichen Integrationen (z. B. dein Microsoft-365-Konto) der Agent in Cron- oder Webhook-Runs nutzen darf, musst du als Owner ausdrücklich freigeben, und zwar vorab und einzeln. Sobald du einen Agenten mit Kolleg:innen teilst, deren autonome Runs mit deinen persönlichen Tokens laufen würden, fordert die Plattform dich aktiv zur erneuten Bestätigung auf.
Auf der Kostenseite hat jeder Agent eine eigene monatliche Kostenbegrenzung als Sicherheitsnetz, voreingestellt sind €10/Monat, und du kannst den Wert pro Agent jederzeit nach oben oder unten anpassen. Wird die Grenze erreicht, pausiert der Agent automatisch und du wirst per Mail informiert. Auch nach drei aufeinanderfolgenden fehlgeschlagenen Runs pausiert sich der Agent von selbst, damit ein konfigurationsbedingter Fehler nicht unbemerkt Kontingent aufzehrt.
Eine Homebase pro Agent
Abschnitt betitelt „Eine Homebase pro Agent“Jeder Agent hat eine neue dreispaltige Ansicht, links die Navigation, in der Mitte der laufende Chat oder die Konfiguration, rechts ein Kontext-Panel mit Status, Budget-Auslastung, freigeschalteten Integrationen, der nächsten geplanten Ausführung (bei Cron-Agenten) und der kompletten Run-Historie in chronologischer Reihenfolge, egal ob Chat-Run, Cron-Run oder Webhook-Run. Du siehst auf einen Blick: Was hat dieser Agent in den letzten 24 Stunden getan? Welche Tools hat er aufgerufen? Was hat es gekostet?
Für jeden einzelnen Tool-Aufruf können Administratoren bis zum auslösenden Run zurückverfolgen: Welcher Trigger? Welche Payload? Welches Modell? Eine echte Antwort auf “Warum hat der Agent diese Mail gesendet?” statt eines Audit-Logs aus losen Einzelaktionen.
Threads statt Endlos-Chats
Abschnitt betitelt „Threads statt Endlos-Chats“Mit einem Agenten führst du jetzt mehrere parallele Threads, wie in Teams oder Slack mit einem Kollegen. Ein Thread pro Projekt, pro Kunde, pro Aufgabe. Der Agent kennt seinen Kontext pro Thread, aber sein Gedächtnis (AGENTS.md) und seine Identität bleiben über alle Threads dieselben.
Verfügbarkeit
Abschnitt betitelt „Verfügbarkeit“Die Agenten-Plattform ist Teil der Business- und Max-Lizenz. Bestehende Assistenten wurden bereits migriert, alle bisherigen Konfigurationen sind erhalten. Du findest deine Agenten unter dem neuen Eintrag Agenten in der Seitenleiste.
Mehr Details
Abschnitt betitelt „Mehr Details“- Wie lege ich einen Agenten an, konfiguriere Trigger und gebe Integrationen frei? Agenten
- Wo grenze ich Agenten gegen Wissensbasis, Memory und Skills ab? Wissen & Kontext
- Wie funktioniert das Per-Agent-Budget? Budget & Kontingent
- Welche Integrationen kann ein Agent nutzen? Integrationen & Tools